Nordrhein-Westfalens Verkehrsminister Oliver Krischer erklärte am Donnerstag in Berlin, dass eine bundesweit geplante Tarifregel für einzelne Fahrten nicht zugunsten eines Vergleichs mit dem Deutschlandticket gedeckelt werde.

Krischer stellte klar, dass der Monatspreis des Deutschlandtickets bei der geplanten Regelung für Gelegenheitsfahrer kein Höchstpreis für die Summe beliebiger Einzelfahrten sein soll. Damit reagierte er auf Sorgen, dass einzelne Fahrpreise durch die neue Tarifstruktur deutlich teurer werden könnten.

Die geplante Regelung betrifft bundesweit den öffentlichen Nahverkehr. Eine Fahrt mit dem Auto, eine einzelne Zugfahrt oder eine kurze Busfahrt würde damit nicht automatisch so behandelt, als hätte ein Fahrgast das Deutschlandticket genutzt.

Aus Sicht des Verkehrsministers geht es bei der Tarifregelung um die Preisgestaltung für Gelegenheitsfahrer. Eine allgemeine Zusage, dass diese Fahrten in der Summe nie mehr als ein Deutschlandticket-Monat kosten, sei nicht mit dem geplanten Vorhaben verbunden.