Thüringens AfD-Vorsitzender Björn Höcke hat auf dem Landesparteitag seiner Partei in Pfiffelbach eine deutliche Abgrenzung zur CDU vollzogen und zugleich das Ziel der absoluten Mehrheit bei den kommenden Landtagswahlen in Ostdeutschland ausgegeben.

Scharfe Attacken gegen die CDU

In seiner Rede warnte Höcke die Delegierten eindringlich vor einer Zusammenarbeit mit den Christdemokraten. "Halten wir uns fern von einer vermerkelten, ausgemerkelten CDU", so der Parteivorsitzende wörtlich. Die CDU sei hauptverantwortlich für die "schlimme Lage" in Deutschland im Jahr 2026, führte er weiter aus.

Höcke ließ keinen Zweifel daran, dass er die Union als Teil des politischen Establishments betrachtet, von dem sich die AfD fundamental unterscheide. "Es gibt keine Alternative im Establishment", betonte er und unterstrich damit den Alleinstellungsanspruch seiner Partei im rechten politischen Spektrum.