In Frankreich wurde ein als linksextremer Gefährder eingestufter Tatverdächtiger festgenommen, nachdem in Limoges ein Rathaus angezündet worden war.

Der Verdächtige ist den Angaben der Ermittler zufolge wegen Gewaltverstößen bekannt. Die Festnahme erfolgte im Zusammenhang mit dem Brand des Rathauses von Limoges. Damit untersuchen die Behörden nun einen konkreten Tatverdächtigen, während die politische Einordnung der Gewaltkette offen bleibt.

Nach Darstellung eines Ermittlers handle es sich um eine bislang unbekannte Vorgehensweise: "Wir haben es seit dem Morgen in Marseille gesehen, wo eine Reihe von extrem, radikalen und Ultra-Linken im Schwarm aufgetreten sind - und zur Gewalt angestiftet haben: methodisch und digital organisiert." Diese Einschätzung bezieht sich auf das digitale und offenbar abgestimmte Vorgehen der Beteiligten.